Haus des Gastes renoviert - ein Schmuckstück mitten in Beilngries

 

Nach Jahren der Vorbereitung und Planung, der Finanzierungsverhandlungen, der Diskussionen im Stadtrat und dann der Bauausführung ist es jetzt soweit.

Die Arbeiten sind fast beendet, das Touristik-Büro ist bereits umgezogen, die Einweihung des Haus des Gastes kann stattfinden.

 

Der Weg dorthin war nicht einfach!

Phase I:

Schon seit vielen Jahren hatten die Mitarbeiter des Touristikbüros und viele andere auf eine Sanierung gedrängt. Die Räume rochen muffelig, die Technik war total veraltert, die Heizungs- und Lüftungsanlagen funktionierten nicht. Die Liste der Mängel ließe sich fortsetzen. Veranstaltungen im Haus des Gastes waren keine Imagewerbung mehr für die Stadt – im Gegenteil.

Die Notwendigkeit einer Sanierung wurde vom damaligen Stadtrat auch so anerkannt, aber aus verschiedenen Gründen wurde die Umsetzung nicht in Angriff genommen.

Phase II:

Neue Hoffnung weckte 2009 das Konjunkturpaket II, wo die Sanierungsmaßnahme „Haus des Gastes“ als eine von sechs Maßnahmen angemeldet wurde. Die Regierung wählte aber das Projekt „Rathaussanierung“. Sicherlich auch eine dringend erforderliche Maßnahme damals. Inzwischen kann man sich das Rathaus ohne Aufzug, ohne die energetischen Sanierungsmaßnahmen, ohne das tiefer gelegte Trauungszimmer und vor allem das ausgebaute Dachgeschoss mit Sitzungssaal kaum mehr vorstellen. Gut, dass dieses Gebäude so umfassend saniert wurde.

Phase III:

Nach Fertigstellung der Rathaussanierung unternahmen wir erneute Vorstöße, sowohl bei den Finanzierungsverhandlungen als auch bei der Überzeugungsarbeit im Stadtrat. Dort war die Mehrheit der Stadträte zwar grundsätzlich positiv in Sachen „Sanierung Haus des Gastes“ gestimmt, man bezweifelte aber, ob es möglich sein könne, sowohl die Sanierung des Haus des Gastes als auch den Neubau der Mehrzweckhalle zu stemmen.

„Haus des Gastes oder Mehrzweckhalle“, „Verkauf des Haus des Gastes“, „Sanierung durch einen Privatmann und langfristige Verpachtung“ waren damals Vorschläge, die allen Ernstes diskutiert wurden.

Ein Verkauf des Haus des Gastes?? Allein der Gedanke daran war schwer erträglich.

Mein Dank gilt hier vor allem den Stadträtinnen und Stadträten unserer Fraktion aus der letzten Wahlperiode, die die Entscheidung für eine Sanierung des haus des Gastes immer gegen allen Widerstand mit getragen haben.

Phase IV:

Erneute Zuschussverhandlungen, erneute Überzeugungsarbeit im Stadtrat. Nach mehrmaligen Anläufen, sehr viel Widerstand und großen Zweifeln und Bedenken konnten wir eine Mehrheit für die Sanierung gewinnen.

Phase VI:

Das Touristikbüro zieht in das alte Feuerwehrhaus, die Sanierungsarbeiten beginnen.

 

Dieses Traditionsgebäude im Herzen der Altstadt hat wirklich eine ganz herausragende und prägende Rolle. Hier zeigt sich, wie die Stadt mit ihrem historischen Erbe umgeht und wie es ihr gelingt, historisch wertvolle Bausubstanz (wenn auch arg ausgehöhlt!) mit neuer Funktionalität zu füllen.

Ziel erreicht:

Dies ist mit den jetzt durchgeführten Arbeiten hervorragend gelungen. Das Gebäude präsentiert sich jetzt neu und eindrucksvoll mitten im Zentrum, es ist eines der Wahrzeichen unserer schönen Stadt und es stellt auch eine Bereicherung für vielfältige Nutzungszwecke dar:

            Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Touristikbüros können endlich in ansprechenden Räumlichkeiten ihre Serviceleistungen für die Bürgerinnen und Bürger von Beilngries erbringen, die Gäste werden in einem würdigen Rahmen willkommen geheißen und den Vereinen, Hoteliers und Geschäftsleuten stehen in zentraler Lage mit modernster Technik ausgestattete Tagungs- und Veranstaltungsräume zur Verfügung.

Das Haus des Gastes hat enorm gewonnen, damit hat auch die Mitte von Beilngries enorm gewonnen. Beilngries als Mittelzentrum braucht dieses neue Angebot.

 

Die Sanierung war eine sinnvolle, mutige Herausforderung, die wir gerne angenommen haben trotz aller Bedenken, Kritik und Gegenstimmen, ja sogar Versuchen, das Projekt ganz zu verhindern.

Wir von Bürgerliste-Parteilosem Block/Freie Wähler sind sicher, dass dies eine gute Maßnahme war und dass Beilngries mit diesem Schmuckstück auch für die zukünftige Entwicklung gut aufgestellt ist.

 

Von Brigitte Frauenknecht

 

 

  • Urteilen Sie nach nur einer Amtsperiode mit unserer Bürgermeisterin selbst!
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  • Viele unserer Ziele und weitere Maßnahmen haben wir umgesetzt:
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  • Seit Mai 2011 gibt es eine 2. Gruppe für die Betreuung von Kleinkindern bis 3 Jahre; das Schneckenhaus. Um den weiterhin steigenden Bedarf abzudecken, wurde für eine 3. Gruppe das städtische Federlanwesen komplett erneuert.
  • Die Mittags- und Nachmittagsbetreuung an der Grundschule wurde erheblich ausgeweitet und zusätzliche Gruppen eingerichtet.
  • Ganztagesklassen wurden an der Mittelschule (früher Hauptschule) mit großem Erfolg eingeführt.
  • Ein Konzept für die Jugendarbeit wurde ausgearbeitet und das Jugendhaus eröffnet.
  • Das Rathaus wurde mit einem Gesamtaufwand von 1,6 Mio. € generalsaniert.
  • Zwei Bauabschnitte der Mittelschulmodernisierung wurden mit Kosten von 3,5 Mio. € abgeschlossen.
  • Das alte, denkmalgeschützte Feuerwehrhaus wurde komplett saniert.
  • In einem 1. Bauabschnitt wurde der Faulturm in der Kläranlage saniert und ein Blockheizkraftwerk eingebaut.
  • Ein komplett neues Nachklärbecken wurde errichtet.
  • In weiteren Bauabschnitten wurden ein neues Nachklärbecken und der Langsandfang installiert.
  • Die drei Hochbehälter der Wasserversorgung Beilngries-Biberbach wurden modernisiert, der 3. Brunnen gebohrt und die komplette Wasseraufbereitung auf den neuesten Stand gebracht.
  • Maßnahmen zur Sicherung eines einwandfreien Trinkwassers werden ergriffen.
  • Straßen und Wege werden laufend instand gesetzt.
  • Feuerwehr- und Dorfgemeinschaftshäuser wurden in Biberbach und Litterzhofen errichtet.
  • Das Beilngrieser Feuerwehrzentrum wurde renoviert sowie ein Löschfahrzeug angeschafft.
  • Ein Energieentwicklungskonzept wurde in Auftrag gegeben; es wird nach und nach umgesetzt.
  • Eine Photovoltaikanlage wurde auf dem Dach der Mittelschule in Betrieb genommen.
  • Die DSL-Versorgung in den Ortsteilen wurde mit einem Kostenaufwand 799 Tsd. € abgeschlossen.
  • Bei Tiefbaumaßnahmen und neuen Baugebieten wurden bzw. werden vorausschauend Leerrohre für spätere Glasfaserkabel verlegt.
  • Eine offene und faire Informationspolitik wird den Bürgern und Stadträten angeboten.

 

  • Die Liste ließe sich noch um viele, weitere Maßnahmen verlängern, um unser erfolgreiches politisches Handeln für die Großgemeinde darzustellen.